Gestern war ich beim Warnstreik von ver.di auf dem Osnabrücker Marktplatz. Gemeinsam mit den Beschäftigten aus dem Einzelhandel habe ich deutlich gemacht: Wer jeden Tag arbeitet, muss von seiner Arbeit auch leben können.
Denn die Realität sieht für viele Menschen anders aus. Die Mieten steigen immer weiter, der Einkauf wird teurer, die Energiepreise belasten viele Haushalte und selbst Freizeitangebote werden zunehmend unbezahlbar.
Wer soll sich das alles eigentlich noch leisten können?
In Osnabrück erleben wir diese Entwicklung ganz konkret. Neubauwohnungen werden inzwischen teilweise für 18 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter angeboten. Selbst Bestandswohnungen erreichen vielerorts Preise, die für viele Familien, Auszubildende, Alleinerziehende oder Rentnerinnen und Rentner kaum noch bezahlbar sind.
Deshalb reicht es nicht, den Beschäftigten zu sagen, sie müssten eben mehr verdienen. Politik muss ihren Teil dazu beitragen, dass das Leben bezahlbar bleibt.
Deshalb werden die SPD und ich auch weiterhin zu den wenigen Stimmen im Osnabrücker Stadtrat gehören,
👉 die gegen weitere Preiserhöhungen im ÖPNV stimmen,
👉 die gegen Preiserhöhungen in den Osnabrücker Bädern kämpfen,
👉 die die kommunale Wohnungsgesellschaft WiO weiter ausbauen wollen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen,
👉 und die dafür sorgen wollen, dass sich Menschen das Leben in unserer Stadt auch künftig leisten können.
Denn Osnabrück darf kein Verdrängungsgebiet werden, in dem sich irgendwann nur noch wenige das Wohnen, die Mobilität oder die Freizeitangebote leisten können.
Mein Ziel ist ein Osnabrück, das funktioniert. Für Familien. Für Auszubildende. Für Rentnerinnen und Rentner. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Kurz gesagt: Für alle.