Im Interview mit der Deutsche Welle habe ich meine Haltung zur Zukunft des VW-Werks in Osnabrück deutlich gemacht.
Für mich ist die Priorität eindeutig:
Die 2.500 Beschäftigten stehen an erster Stelle.
2.500 Menschen, 2.500 Familien, 2.500 Existenzen.
Es geht hier nicht um abstrakte oder ideologische Debatten, sondern um ganz konkrete Lebensrealitäten. Menschen müssen ihre Miete zahlen können, ihren Alltag finanzieren und Sicherheit für ihre Familien haben. Genau darum muss es in dieser Diskussion gehen.
Natürlich ist mein Ziel klar: eine zivile, zukunftsfähige Nutzung des Werks, idealerweise weiterhin innerhalb des Volkswagen-Konzerns. Dafür müssen alle Kräfte mobilisiert werden.
Aber wir dürfen uns nichts vormachen: Wenn wir wollen, dass Osnabrück als Industriestandort funktioniert, dann dürfen wir uns nicht in Scheindebatten oder fadenscheinigen Diskussionen verlieren. Am Ende zählt, dass die Arbeitsplätze gesichert werden.
Und deshalb sage ich auch:
Wenn es keine andere tragfähige Perspektive gibt, dann müssen wir bereit sein, alle Optionen zu prüfen, um diese Arbeitsplätze zu erhalten – im Zweifel auch alternative industrielle Nutzungen.
Mir geht es nicht um Ideologie.
Mir geht es um Verantwortung.
Mir geht es um die Menschen.
Mir geht es um ein Osnabrück, das funktioniert.