Über mich – Mein Weg in die Politik
Moin! Ich bin Robert Alferink, 42 Jahre alt, verheiratet und lebe mit meinem Mann im Osnabrücker Stadtteil Schinkel. Aufgewachsen bin ich in einer klassisch sozialdemokratischen Familie in Schüttorf (Grafschaft Bentheim). Nach meinem Umzug 2003 zum Jurastudium habe ich Osnabrück schnell zu meiner Heimat gemacht.
Politisch bin ich seit 26 Jahren in der SPD aktiv, meine politische Heimat ist der Ortsverein Schinkel. Seit 2019 bin ich im Vorstand der SPD Osnabrück, seit 2024 Vorsitzender. 2021 wurde ich mit den meisten Stimmen im Wahlbereich Gartlage, Innenstadt, Schinkel und Sonnenhügel in den Stadtrat gewählt. Dort bin ich stadtentwicklungspolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender.
Ich engagiere mich in verschiedenen Gremien, u.a. als Vorsitzender des Immobilienausschusses und im Aufsichtsrat des Klinikums sowie weiterer städtischer Gesellschaften. Beruflich arbeite ich als Justiziar bei der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim.
In meiner Freizeit reise ich gern, spiele Schach, lese viel und fiebere mit dem SV Werder Bremen und dem VfL Osnabrück mit.
Warum kandidieren Sie als Oberbürgermeister?
Ich will ein Osnabrück, das funktioniert. Und zwar für alle Osnabrückerinnen und Osnabrücker. Das fehlt mir in den vergangenen Jahren. Ich finde es beispielsweise wichtig, dass wir Krippen und Horte beitragsfrei stellen, in funktionierende Toiletten und Sporthallen in Schulen investieren und ein Osnabrück schaffen, in dem der Schwimmbadbesuch im Nettebad mit der Familie kein kleines Vermögen kostet. Die Osnabrücker Politik diskutiert leidenschaftlich über die großen Themen wie die Sanierung von Theater und Bremer Brücke, eine kommunal finanzierte medizinische Hochschule mit Studiengebühren im sechsstelligen Bereich oder den Neumarkt. Es sind aber die Alltagsdinge, die viel zu kurz kommen. Und die ein Oberbürgermeister im Blick haben muss. Staus, Baustellen, ÖPNV, Müll, defekte Digitalanzeigen an Bushaltestellen, Handwerksbetriebe die keine Nachfolger finden, Arbeitsplätze die verloren gehen, eine Innenstadt, die verödet. Darum will und muss ich mich kümmern.
Wo sehen Sie in Osnabrück die größten Potentiale?
Osnabrück hat große Potentiale. Das LokViertel und das Magnum-Gelände sind aus städtebaulicher Sicht neben dem Neumarkt aktuell wohl die größten. Diese zu entwickeln kann uns in Osnabrück einen richtigen Schub geben. Darüber bekommen wir als Universitäts- und Hochschulstandort ständig neuen Input von jährlich tausenden Studenten, die hierher ziehen. Diese zu halten, damit sie hier nicht nur studieren, sondern später auch arbeiten und Familien gründen, das ist ein Potential, dass wir noch viel zu selten heben.
Dazu braucht es auch eine klare Wirtschaftspolitik, die sich auf gute Arbeitsplätze, innovative Unternehmen und Startups ausrichtet, damit wir in Osnabrück gut arbeiten und auf einem guten Niveau leben können. Und es braucht eine entschlossene Wohnungsbaupolitik, um bezahlbaren Wohnraum in Osnabrück zu schaffen.
Sie wurden jetzt gerade als Kandidat nominiert, wie geht es jetzt weiter?
Eine Aufstellungsversammlung wählt den Kandidaten. Das wird wohl im November geschehen. Ganz praktisch gehe ich ab sofort noch stärker als bisher in die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern. Bei Haustürbesuchen, an Marktständen und bei Terminen in Betrieben, Vereinen und Verbänden will ich ins Gespräch kommen, zuhören und Fragen beantworten. Das ist es, was Kommunalpolitik ausmacht.
Kurz zusammengefasst sechs Gründe für mich als Oberbürgermeister in Osnabrück!
Ich stelle die Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt.
Wirtschaftsnähe und Wirtschaftskompetenz.
Bildung muss beitragsfrei sein. Dafür stehe ich.
Wir müssen mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen.
Am Neumarkt will ich den Knoten durchschlagen.
Ein starker ÖPNV hat Qualität und Quantität.