NJE

SPD-Neujahrsempfang im Theater

Mit dem traditionellen Neujahrsempfang ist die SPD Osnabrück am 2. Februar 2026 in das politische Jahr 2026 gestartet. Knapp 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Verbänden und Initiativen folgten der Einladung ins Theater Osnabrück, um gemeinsam über die Herausforderungen und Aufgaben der kommenden Monate zu sprechen. 

 

Die SPD ist gut aufgestellt für das Wahljahr 2026. Bereits am 17. Januar haben wir unsere acht Kommunalwahllisten beschlossen. Wir treten mit rund 80 engagierten, kompetenten und in der Stadtgesellschaft verankerten Kandidatinnen und Kandidaten an. Und ich werde als Oberbürgermeisterkandidat alles daransetzen, dass die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. 

 

In meiner Rede habe ich neben dem ÖPNV, der Frage von Sauberkeit und Sicherheit sowie der kommunalen Gesundheitsversorgung den Zustand der Osnabrücker Innenstadt angesprochen. Diese braucht nach Wahrnehmung vieler Bürgerinnen und Bürger eine Generalüberholung. Der aktuelle IHK-Handelsmonitor hat allein in der Innenstadt mehr als 60 Leerstände ausgemacht. Und dies inzwischen auch in den sehr guten Lagen, etwa in der Kamp-Promenade, der Krahnstraße oder sogar direkt am Rathaus im Ratskeller oder dem alten La Vie. Die SPD-Ratsfraktion wird daher am 23. Februar 2026 in einer öffentlichen Fraktionssitzung
gemeinsam mit Einzelhandelsverband, Marketing Osnabrück und Industrie- und Handelskammer über die Lage in der Innenstadt diskutieren und konkrete Lösungen suchen. Uns ist der Austausch mit Wirtschaft, Einzelhändlern und Verbänden in dieser Frage sehr wichtig.



Susanne Hambürger dos Reis, die neben dem Fraktionsvorsitz auch den Vorsitz des Aufsichtsrats der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft WiO innehat, betonte in ihrer Rede, dass der bezahlbare Wohnraum eine der drängendsten sozialen Fragen der Stadt sei. „Wer heute vor Neubaukaltmieten von 15-18 Euro pro Quadratmeter steht, kann sich diese Mieten schlicht nicht leisten.“
Daher ist der Ausbau der kommunalen Wohnungsgesellschaft WiO wichtiges Ziel sozialdemokratischer Politik. „Die WiO zeigt, dass es auch anders geht. Bezahlbare Mieten von rund acht Euro pro Quadratmeter sind möglich, wenn politischer Wille und klare Prioritäten vorhanden sind“, so Hambürger dos Reis. Kommunaler Wohnungsbau ist kein Randthema, sondern ein zentrales Instrument, um dem Wohnraummangel und der sozialen Spaltung in der Stadt entgegenzuwirken. Deshalb muss die WiO auch über die 1.000 geplanten Wohnungen bis ins Jahr 2030 hinaus Wohnungen bauen. Für den Zeitraum 2030 bis 2040 sehen wir die Schaffung von weiteren 2.500 Wohnungen als notwendig an.


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