Schule und Bildung

Drei-Religionen-Schule

Als Oberbürgermeister von Osnabrück ist mir die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen besonders wichtig. Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft, und wir müssen dafür sorgen, dass alle Kinder in Osnabrück die gleichen Chancen erhalten, unabhängig von ihrer Herkunft oder finanziellen Situation. Deshalb werde ich mich mit Nachdruck dafür einsetzen, die Bildungslandschaft in Osnabrück zu stärken und zu modernisieren.

 

Mein Ziel ist es, eine beitragsfreie Bildung von der Krippe bis zum Studium zu gewährleisten. Das bedeutet konkret, dass Eltern keine finanziellen Hürden überwinden müssen, um ihre Kinder gut ausgebildet zu wissen – sei es in der Kita, in der Schule oder an der Hochschule. Bildung darf keine Frage des Geldes sein, und ich werde dafür kämpfen, dass wir diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe konsequent angehen. Mit der beschlossenen Beitragsfreiheit der Krippen in Horte in Osnabrück zum 1. August 2026 haben wir im Rat einen wichtigen Schritt hierhin getan. Die Diskussion um eine Medizinische Hochschule mit Studiengebühren von bis zu 140.000 Euro sind hingegen vor diesem Hintergrund ein Rückschritt. 

 

Ein weiteres zentrales Vorhaben ist die Errichtung einer dritten Gesamtschule in Osnabrück am Schölerberg. Die Nachfrage nach Gesamtschulplätzen ist hoch, und wir brauchen mehr Angebote, die allen Kindern und Jugendlichen gerecht werden. Eine dritte Gesamtschule wird den Schülerinnen und Schülern nicht nur eine gute und inklusive Bildung bieten, sondern auch den Druck von den bestehenden Schulen nehmen und so für alle eine bessere Lernumgebung schaffen.

 

Neben dem Ausbau der Bildungsangebote müssen wir auch dafür sorgen, dass unsere Schulgebäude fit für die Zukunft werden. Viele unserer Schulen sind sanierungsbedürftig, und hier ist Handlungsbedarf. Ich setze mich dafür ein, dass die Stadt endlich genügend Mittel in die Hand nimmt, um Schulgebäude zu renovieren und moderne Lernumgebungen zu schaffen. Die Schülerinnen und Schüler verdienen es, in guten, funktionalen Räumen lernen zu können.

 

Ein Thema, das mir ebenfalls sehr am Herzen liegt, ist die digitale Ausstattung der Schulen. Der Breitbandausbau mit Glasfaser an allen Schulstandorten muss als Sofortprogramm vorangetrieben und abgeschlossen werden. Wir können nicht länger warten, bis die digitale Infrastruktur in unseren Schulen auf dem neuesten Stand ist. Die IT-Infrastruktur muss so gestaltet sein, dass Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte, die besten digitalen Werkzeuge zur Verfügung haben, um den Anforderungen der modernen Welt gerecht zu werden. Das bedeutet auch, dass die IT-Ausstattung in den Schulen verbessert werden muss, mit Computern, Tablets und interaktiven Tafeln, die den Unterricht bereichern und das digitale Lernen fördern.

 

Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass wir den Schulen personelle Unterstützung durch die Stadt gewährleisten müssen. Es reicht nicht aus, einfach nur die Technik bereitzustellen – wir brauchen auch Fachkräfte, die die Schulen bei der Nutzung der digitalen Möglichkeiten unterstützen und sicherstellen, dass alles reibungslos läuft.

 

Darüber hinaus werde ich mich dafür einsetzen, dass die Lernmittelfreiheit wieder eingeführt wird. Die Bildungskosten dürfen nicht noch weiter steigen, und es ist höchste Zeit, dass das Land Niedersachsen die Lernmittelfreiheit wieder einführt, damit Familien nicht zusätzlich belastet werden.

 

Neben der schulischen Ausbildung ist es mir auch wichtig, den Übergang in die Berufswelt zu fördern. Deshalb werde ich dafür sorgen, dass es mehr Praktikumsplätze für Schülerinnen und Schüler in öffentlichen Einrichtungen gibt. Praktische Erfahrungen sind entscheidend, um die beruflichen Interessen und Stärken zu entdecken und weiterzuentwickeln. Ich werde mit den öffentlichen Einrichtungen zusammenarbeiten, um ein breites Angebot an Praktikumsplätzen zu schaffen.

 

Nicht zuletzt will ich das kommunale Angebot für die Berufsberatung an Schulen ausbauen. Schülerinnen und Schüler müssen gut informiert und vorbereitet in ihre berufliche Zukunft starten können. Dazu gehört eine stärkere Vernetzung zwischen Schulen, Betrieben und Hochschulen sowie eine intensivere und individuellere Beratung. Ich werde dafür sorgen, dass jede Schülerin und jeder Schüler in Osnabrück die Unterstützung bekommt, die sie oder er braucht, um die richtigen Entscheidungen für die eigene Zukunft zu treffen.

 

Kurz gesagt: Ich werde mich als Oberbürgermeister dafür einsetzen, dass Osnabrück eine Stadt wird, in der Bildung für alle zugänglich, modern und zukunftsfähig ist. Wir müssen die Chancen für unsere Kinder und Jugendlichen erhöhen und gleichzeitig sicherstellen, dass Osnabrück in einer digitalen und globalisierten Welt nicht zurückfällt. Das ist mein Ziel – für eine starke Bildungslandschaft und eine gute Zukunft für unsere Stadt.

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