Zivilgesellschaft stärken

CSD

Gegen Hass und Hetze

Als Oberbürgermeister von Osnabrück werde ich mich mit voller Kraft dafür einsetzen, die Zivilgesellschaft in unserer Stadt zu stärken. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass nur eine aktive, solidarische und vielfältige Zivilgesellschaft eine starke Gemeinschaft bilden kann. In den letzten Jahren haben wir leider beobachten müssen, wie sich das gesellschaftliche Klima in Osnabrück zunehmend verschlechtert hat. Hass und Hetze haben in vielen Bereichen an Raum gewonnen, und gesellschaftliche Minderheiten stehen immer wieder im Fokus von Angriffen und Diffamierungen.

 

Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, diesem Trend entgegenzuwirken. Als Stadt werden wir klar und entschieden gegen jegliche Form von Hass und Diskriminierung vorgehen. In Osnabrück darf kein Platz für Rassismus, Antisemitismus oder Homo- und Transphobie sein. Wir müssen allen, die sich hier engagieren und für die Rechte von Schwächeren eintreten, eine starke Stimme geben und sie in ihrem Engagement unterstützen. Das zivilgesellschaftliche Engagement von Gruppen wie „Omas gegen Rechts“, „Exil e.V.“ oder der „Seebrücke“ ist für uns von unschätzbarem Wert. Diese Organisationen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Stadt und zeigen, wie wichtig es ist, für eine offene und tolerante Gesellschaft einzutreten.

 

Besonders in den Bereichen, in denen Menschen ohnehin schon oft an den Rand gedrängt werden, müssen wir mehr tun. Die queere Gemeinschaft braucht nicht nur Anerkennung und Unterstützung, sondern auch Schutz vor Diskriminierung und Gewalt. Deshalb ist der neu gebildete Queer-Beirat ein wichtiger Schritt, um die queere Szene in Osnabrück stärker in den Mittelpunkt zu rücken und ihre Anliegen ernst zu nehmen. Hier will ich als Oberbürgermeister ein offenes Ohr haben und gemeinsam mit allen Beteiligten frühzeitig negative Entwicklungen erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen, um die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu schützen.

 

Es geht nicht nur darum, akut auf diskriminierende Vorfälle zu reagieren, sondern auch darum, präventiv tätig zu werden. Wir müssen eine Kultur des respektvollen Miteinanders schaffen, die alle Menschen umfasst – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder religiöser Zugehörigkeit. Als Stadt werden wir weiter in Bildung und Aufklärung investieren, Veranstaltungen und Projekte fördern, die ein Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung setzen. Wir müssen den Dialog fördern und ein Klima schaffen, in dem jeder Einzelne sich sicher und gehört fühlen kann.

 

Ich stehe für eine Stadt, die sich für Toleranz und Vielfalt einsetzt. Mein Ziel als Oberbürgermeister ist es, Osnabrück zu einem Ort zu machen, an dem Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt die Grundlage des Miteinanders bilden. Gemeinsam können wir Osnabrück zu einer noch lebenswerteren Stadt für alle machen.

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